„Woher kommt der Stachelmann?“

hann101114stachelmannDie mit Kabeln und Kabelbindern künstlerisch verfremdete Puppe auf dem Kubus-Vorplatz sorgte letzte Woche für Verwirrung in Hannover.
Die Presselandschaft in Hannover fragte sich, wer der Macher dieser Skulptur war. Es wurde lange recherchiert: „Woher kommt dieser Stachelmann?“.

Neue Presse, 12.11.14, Tobias Welz

Letztlich kamen dpa und Neue Presse der Kunst auf die Spur. Kerstin Schulz, gerade mit dem Flugzeug in Bristol gelandet, konnte per Handy das Geheimnis lüften.
Nur – eigentlich war es gar kein Geheimnis! Alle Redaktionen waren im Vorfeld mit Presse-Infos versorgt worden. Waren dieses Meldungen in der allgemeinen Informationsschwemme untergegangen? Die neuen Medien bieten ungeahnte Möglichkeiten, aber nicht jede Meldung wird noch gelesen oder bleibt im Gedächtnis des Adressaten hängen. Wer kennt nicht die unzähligen Mails im „Briefkasten“, wenn der PC nur mal einige Tage nicht in Betrieb war? Es stellt sich die Frage, ob textlastige Pressemeldungen noch Sinn machen. Wäre es nicht sinnvoller, mehr mit Bildermaterial als Informationsquelle zu arbeiten, um die Nachricht im Kopf des Empfängers zu verankern?
Wir werden diese Fragen überdenken. Kommunikation im Wandel! Ganz nach dem Motto des Kunstprojekts PENvolution!

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